
Robbie Williams
Robbie Williams wird bei der diesjährigen ECHO-Verleihung am 4. März live auftreten und in einer deutschen Fernsehpremiere seine neue Single „Morning Sun“ präsentieren. Der britische Superstar, der mit seinem aktuellen, hierzulande mit Doppelplatin ausgezeichneten Album „Reality Killed The Video Star“ seine beeindruckende Karriere fortgesetzt hat, ist in diesem Jahr einmal mehr für den ECHO in der Kategorie „Künstler International Rock/Pop“ nominiert. Von den Jahren 2002 bis 2007 konnte er sechsmal in Folge den begehrten Deutschen Musikpreis gewinnen und mit dieser Erfolgsserie seinen künstlerischen Ausnahmestatus bei den deutschen Musikfans demonstrieren.
Schon vor der ECHO-Verleihung wird Robbie Williams in seiner Heimat auf besondere Weise geehrt: Bei den diesjährigen British Music Awards, die am 16. Februar vergeben werden, wird er mit dem „Outstanding Contribution Award“ ausgezeichnet, seinem insgesamt zwölften Brit Award, und ist zudem als bester männlicher Künstler nominiert.
Die 19. ECHO-Verleihung wird am 4. März 2010 im Palais im Funkturm stattfinden und von der ARD ab 20:15 Uhr aus Berlin im Fernsehen übertragen.

Woody Allen mit seiner New Orleans Jazz Band / Foto: Karsten Jahnke Konzertdirektion
Der amerikanische Produzent, Regisseur, Schauspieler, Autor und Klarinettist Woody Allen kommt im März 2010 mit seiner Formation Woody Allen & His New Orleans Jazz Band für drei Konzerte nach Deutschland. Ausgerichtet werden die Live-Shows von der Karsten Jahnke Konzertdirektion.
Der 73-jährige New Yorker ist nicht nur im Filmgeschäft, sondern auch musikalisch sehr aktiv. Woody Allen spielt seit seinem 15. Lebensjahr Klarinette und tritt seit den späten Sechziger Jahren auch regelmäßig live auf. Jeden Montag präsentiert er mit der New Orleans Jazz Band im Manhattener Carlyle Hotel seine Version des klassischen New Orleans Jazz des frühen 20. Jahrhunderts. Zuletzt konnte das deutsche Publikum Allens musikalischen Künsten 2008 bei einem Konzert im Dresdener Kulturpalast lauschen. 2010 bietet sich nun erneut die Gelegenheit dazu.
Woody Allen & His New Orleans Jazz Band treten im Jahr 2010 live in folgenden Kulturhäusern auf:
20.03. München, Philharmonie
21.03. Hamburg, Deutsches Schauspielhaus
22.03. Berlin, Tempodrom
Tickets für die Woody-Allen-Konzerte sind ab 16. Oktober unter der Hotline 040/4132260 erhältlich. Weiter Informationen: http://www.karsten-jahnke.de/

Robbie Williams
am 20. Oktober 2009 ab 21:00 Uhr in High Definition auf der großen Bildwand im Filmtheater Schauburg in Karlsruhe
Robbie Williams eröffnet am 20. Oktober die diesjährigen BBC Electric Proms in London. Er wird von Streichern, Bläsern und einer kompletten Band begleitet. Die Show beinhaltet neue Stücke aus Robbies kommendem Album ‚Reality Killed the Video Star‘ sowie einige Klassiker, unter der musikalischen Leitung von Trevor Horn.
Dies ist Robbies erster Auftritt seit dieser legendären Close Encounters-Tour 2006 und ist eine seltene Gelegenheit, einen Vollblut-Entertainer im Rahmen einer einzigartigen, intimen Show zu erleben.
Robbie sagt: „Ich freue mich darauf, meine neuen Songs zu spielen, wieder mit Trevor Horn zu arbeiten und zu sehen, wie die Leute auf die Ergebnisse der letzten Zeit reagieren
Europaweit kann der Auftritt in 200 Kinos live mitverfolgt werden – Weltrekord, denn noch nie wurde ein Auftritt simultan in so viele Filmhäuser übertragen. Die Schauburg Karlsruhe ist eines der fünf deutschen Filmtheater, die sich an der Übertragung beteiligen.
Sondervorverkauf: Die Schauburg Karlsruhe startet den Vorverkauf in der Nacht von Donnerstag, 8.10. auf Freitag, 9.10.2009. Ab 0:00 Uhr werden die Tickets für die Vorstellung verkauft. www.schauburg.de
Am 4. Oktober spielen Mando Diao in Berlin. Das besondere: Zu dem exklusiven Gig im Rahmen des Events “Need For Speed – The Battle” gibt es nur begrenzt Karten über eine Verlosung zu ergattern. Das Konzert wird jedoch auf http://www.needforspeed.com/web/nfs-de/the-battle als Live-Stream übertragen.
Bei “Need For Speed – The Battle” wird ein Wettbewerb zwischen zwei Auto-Schrauber-Teams ausgefochten. Mittendrin werden Mando Diao ihr Album “Give Me Fire” vorstellen. Außerdem befinden sich die Schweden ab dem 15. Oktober auf einer von der Marek Lieberberg Konzertagentur veranstalteten Deutschland-Tournee. Bisher wurden zehn Termine bestätigt. www.mandodiao.com

Foto: Wolfram Sieber
Die Zukunft des Karlsruher Top-Events DAS FEST steht derzeit in der aktuellen Diskussion. Nach 25 Jahren gibt der Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe seine Rolle als verantwortlicher Veranstalter ab.
Mit einer kurzfristig angesetzten Veranstaltung möchten Karlsruher Künstler und FEST-Sympathisanten sich für den Erhalt von DAS FEST stark machen. Geboten werden ein Infostand, Ansprachen sowie ein kulturelles Rahmenprogramm.
Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen sich zu informieren, und sich mit Anregungen, Kritik, Ideen und Vorschlägen aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungstermin: Freitag, 2. Oktober 2009 ab 16:30 Uhr auf dem Friedrichsplatz in Karlsruhe
Auf der Bühne werden sich folgende Künstler mit ihrem Auftritt engagieren:
– Rüdiger Wolf Acoustic Soul www.ruediger-wolf.com
– Musikkabarettist Gunzi Heil www.gunzi-heil.de
– Jürgen Zöller www.juergen-zoeller.de
– Damnasty www.damnasty.de
– Diego www.diego-music.com
– Noch ne Band www.nochneband.de
– Pop Shock (Rockshop-Band) www.rockshop.de
Schon jetzt danken wir allen Künstlern und Mitwirkenden der Initiative „Rettet DAS FEST“ für das ehrenamtliche Engagement und den kostenlosen Support:
Mitwirkende der Initiative „Rettet DAS FEST“ (in alphabetischer Reihenfolge):
Agentur blue event, Badischer Gemeindeversicherungsverband, Bissinger, c-merch, Coca Cola, Crystal Sound, Druckerei Engelhardt & Bauer, Getränke Ball, [ikum] Internetkulturmarketing,
Katrin Jander Grafikdesign, Megaforce, Peterstaler Mineralquellen, Privatbrauerei Hoepfner,
Rockshop, Stadtwerke Karlsruhe, ToiToi Dixi Sanitärsysteme, Der Wurschtl
Karlsruhe – wir sind DAS FEST.
Weitere Informationen zum Rahmenprogramm finden Sie noch heute im Internet unter http://www.rettet-das-fest.de/

Foto: © James Steidl - Fotolia.com
Chorleiter dirigieren ihren Chor nicht bloß mit den Händen, sondern mit dem gesamten Körper. Zu diesem Schluss kommt Ragnhild Sandberg Jurström, Musikwissenschaftlerin der Universität Göteborg. Sie untersuchte durch Videoanalysen von sechs schwedischen Chören, wie Chorleiter und Sänger kommunizieren und sich aufeinander abstimmen. Dabei zeigte sich eine Verständigung, die auf vielen Ebenen gleichzeitig verläuft. “Die Ergebnisse können Chorleitern zur besseren Reflexion ihres Tuns verhelfen und geben Hinweise für Aspekte, die in der Ausbildung für diesen Beruf bisher wenig berücksichtigt wurden”, so die Forscherin.
Wenn auch die Notenblätter der Sänger die Grundlage für den Gesang darstellen, nutzen Chorleiter eine Vielzahl von Kanälen, um die Wiedergabe nach ihrer Vorstellung der Interpretation zu beeinflussen. “Neben den am häufigsten eingesetzten Handbewegungen geschieht das auch über andere Körpergesten, über Mimik, Klavierspiel, Sprache oder auch durch das eigene Mitsingen. Chorleiter präsentieren sich dabei häufig als eine Art Prototyp, den die Sänger nachahmen sollen”, so Sandberg Jurström. Die Kombination dieser Signale, die stark von der Persönlichkeit des Chorleiters abhänge, ähnle häufig einer für Außenstehende unbemerkbaren oder unverständlichen Geheimsprache. Weitere Informationen.

Roskilde-Festival
Die Roskilde Festival Charity Society vergibt in diesem Jahr erstmals den “World Music Award”. Damit wollen die Veranstalter des Roskilde Festivals Vereine und Organisationen auszeichnen, die sich für die Weiterentwicklung von lokalen Musik-Genres einsetzen und damit ein kulturelles Sprungbrett für Kinder und Jugendliche aus der Dritten Welt schaffen. Überreicht wird der mit 30.000 Euro dotierte Award am 1. November im Rahmen der in Kogenhagen stattfindenden Weltmusik-Messe WOMEX.
Überreicht wird der “World Music Award” von Kogenhagens Oberbürgermeisterin Ritt Bjerregaard. Es ist nicht möglich, sich selbst für die Auszeichnung vorzuschlagen, die Roskilde Festival Charity Society hat nach eigenen Angaben aber schon “einige aufregende Projekte” ins Auge gefasst.

Foto: web.eltonjohn.com
Die Pläne der Regierung, Internetsperren für illegale Filesharer einzuführen, haben die Musikwelt Großbritanniens in zwei Lager aufgespaltet. Während die eine Seite davon überzeugt ist, dass eine Blockade des Webzugangs das einzige Mittel ist, um dem Problem der Online-Piraterie wirksam entgegenwirken zu können, versucht sich eine Allianz aus Musikern, Songwritern und Plattenproduzenten vehement gegen die Umsetzung der Regierungspläne zu stemmen. Den Gegnern der umstrittenen Anti-Piraterie-Maßnahme, zu denen vor allem Mitglieder der Featured Artists’ Coalition (FAC) wie Radiohead-Gitarrist Ed O’Brien oder die schottische Sängerin und Songwriterin Annie Lennox gehören, weht aus den Reihen der eigenen Musikerkollegen aber ein zunehmend rauerer Wind entgegen. So haben sich mittlerweile gleich mehrere prominente Künstler zu Wort gemeldet, bei denen die Ansichten der FAC auf wenig Verständnis stoßen und die ausdrücklich an den von Plattenlabels und Regierung vorgesehenen Internetsperren festhalten wollen.
Der wohl einflussreichste Verfechter der Regierungspläne, der sich nun sogar in einem persönlichen Brief an den britischen Wirtschaftsminister Lord Mandelson gewandt hat, ist Sir Elton John. “Ich bin der Auffassung, dass die unkontrollierte Ausbreitung von illegalen Downloads auch auf nicht-kommerzieller Basis ernsthafte negative Effekte auf Musiker haben wird”, schreibt der britische Starpianist und Sänger. Insbesondere jüngere aufstrebende Künstler und jene Komponisten, die nicht selbst auf der Bühne stehen, würden den großen wirtschaftlichen Schaden, der durch Online-Piraterie entstehe, zu spüren bekommen. “Filesharing ist eine Katastrophe für neue Talente”, ist auch die britische Popsängerin Lily Allen überzeugt, die unter dem Titel “It’s Not Alright” seit kurzem sogar einen eigenen Blog betreibt, auf dem sie die Piraterie-Mentalität der Konsumenten kritisiert und sich für eine härtere Gangart der Regierung gegen illegales Filesharing einsetzt. Read more »

Dieter Bohlen
Ist Dieter Bohlen nun ein Künstler oder nicht? Diese Frage muss in der kommenden Woche das Bundessozialgericht in Kassel klären.
Das Gericht will am 1. Oktober zumindest entscheiden, ob der Musiker und Produzent und die anderen Jury- Mitglieder der RTL-Show “Deutschland sucht den Superstar“ zu Zahlungen an die Künstlersozialkasse verpflichtet sind. Dabei geht es um Beiträge von mehr als 173 000 Euro, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Bohlen und seine Kollegen hatten nach Angaben des Gerichts für die Arbeit bei RTL zwischen 2001 und 2005 etwa vier Millionen Euro erhalten. Die einzelnen Beträge hätten allerdings zwischen 60 000 und 1,2 Millionen Euro pro Person und Staffel geschwankt. Die von der Künstlersozialkasse als Teil der gesetzlichen Sozialversicherung geforderten Beiträge wollte RTL jedoch nicht zahlen: Die Jurymitglieder seien Experten, keine Künstler.
In der Vorinstanz hatten die Richter den Juroren allerdings den Status als Künstler zuerkannt. Bohlen selbst wird vermutlich genauso wenig vor Gericht erscheinen wie vor eineinhalb Jahren die Boxer Wladimir und Vitali Klitschko. Die Künstlersozialkasse hatte beiden einen Beitragsbescheid über 25 000 Euro geschickt, weil sie in der Fernsehreklame auch Schauspieler seien. “Die Werbefilme der Klitschko-Brüder gehören zur Darstellenden Kunst. Dass dabei möglicherweise kein hohes Niveau erzielt wird, ist rechtlich egal“, hatte die Kasse argumentiert. Das hatte das Bundessozialgericht damals nicht so gesehen: “Sportler wie die Klitschkos werden nicht wegen ihrer darstellerischen Fähigkeiten, sondern wegen ihrer Prominenz und ihrer Vorbildfunktion verpflichtet. Damit sind sie eben keine Künstler.“ www.kuenstlersozialkasse.de
Nur noch wenige Tage verstreichen bis die Reeperbahn sich in hysterische Festivallaune begibt. Über 160 Bands werden sich drei Tage lang in 18 Clubs zwischen Reeperbahn und Feldstraße tummeln. Das Line-Up wartet mit Vielversprechendem, Ungewöhnlichem und Spannendem aus allen Ecken der Musik auf. Musiker wie Deichkind, Editors, Emiliana Torrini, Dinosaur Jr. und viele andere stürmen ab 24.9. nach St. Pauli. Doch nicht nur die zahlreichen Bands wollen entdeckt werden, auch das diesjährige Rahmenprogramm bietet Schätze von Musik-Fotografie über Rock-Art bis hin zu Beatles Interpretationen in gewohnter Flatstock Manier. Neu ist dieses Jahr auch der Reeperbahn Campus, ein Treff für Vertreter der internationalen Musik-, Film-, IT- und Games-Szene mit Diskussionen, Workshops und Vorträgen über Bands und Trends, Markt-Herausforderungen und Neuigkeiten der Unterhaltungsbranche. www.reeperbahnfestival.com