Am 4. Oktober spielen Mando Diao in Berlin. Das besondere: Zu dem exklusiven Gig im Rahmen des Events “Need For Speed – The Battle” gibt es nur begrenzt Karten über eine Verlosung zu ergattern. Das Konzert wird jedoch auf http://www.needforspeed.com/web/nfs-de/the-battle als Live-Stream übertragen.
Bei “Need For Speed – The Battle” wird ein Wettbewerb zwischen zwei Auto-Schrauber-Teams ausgefochten. Mittendrin werden Mando Diao ihr Album “Give Me Fire” vorstellen. Außerdem befinden sich die Schweden ab dem 15. Oktober auf einer von der Marek Lieberberg Konzertagentur veranstalteten Deutschland-Tournee. Bisher wurden zehn Termine bestätigt. www.mandodiao.com

Foto: Wolfram Sieber
Die Zukunft des Karlsruher Top-Events DAS FEST steht derzeit in der aktuellen Diskussion. Nach 25 Jahren gibt der Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe seine Rolle als verantwortlicher Veranstalter ab.
Mit einer kurzfristig angesetzten Veranstaltung möchten Karlsruher Künstler und FEST-Sympathisanten sich für den Erhalt von DAS FEST stark machen. Geboten werden ein Infostand, Ansprachen sowie ein kulturelles Rahmenprogramm.
Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen sich zu informieren, und sich mit Anregungen, Kritik, Ideen und Vorschlägen aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungstermin: Freitag, 2. Oktober 2009 ab 16:30 Uhr auf dem Friedrichsplatz in Karlsruhe
Auf der Bühne werden sich folgende Künstler mit ihrem Auftritt engagieren:
– Rüdiger Wolf Acoustic Soul www.ruediger-wolf.com
– Musikkabarettist Gunzi Heil www.gunzi-heil.de
– Jürgen Zöller www.juergen-zoeller.de
– Damnasty www.damnasty.de
– Diego www.diego-music.com
– Noch ne Band www.nochneband.de
– Pop Shock (Rockshop-Band) www.rockshop.de
Schon jetzt danken wir allen Künstlern und Mitwirkenden der Initiative „Rettet DAS FEST“ für das ehrenamtliche Engagement und den kostenlosen Support:
Mitwirkende der Initiative „Rettet DAS FEST“ (in alphabetischer Reihenfolge):
Agentur blue event, Badischer Gemeindeversicherungsverband, Bissinger, c-merch, Coca Cola, Crystal Sound, Druckerei Engelhardt & Bauer, Getränke Ball, [ikum] Internetkulturmarketing,
Katrin Jander Grafikdesign, Megaforce, Peterstaler Mineralquellen, Privatbrauerei Hoepfner,
Rockshop, Stadtwerke Karlsruhe, ToiToi Dixi Sanitärsysteme, Der Wurschtl
Karlsruhe – wir sind DAS FEST.
Weitere Informationen zum Rahmenprogramm finden Sie noch heute im Internet unter http://www.rettet-das-fest.de/

Kontrollarmband (ohne Chip) Foto: © Schepi - Fotolia.com
Einige britische Festival- und Konzert-Promoter denken derzeit offenbar darüber nach, bei ihren Events künftig auf eine neue Technologie zu setzen: So sollen sich die Gäste ein Bändchen ums Handgelenk binden, in das ein Computerchip mit Daten des Konzertbesuchers eingesetzt wird. Vorteile soll das “Wristband” bei Einlasskontrolle, Besucherüberwachung und Zahlungsabwicklung bringen. Neben der genaueren Zuschauerüberwachung sollen die Bänder als Kundenkarte in den jeweiligen Veranstaltungsorten dienen, mit der die Gäste auch bargeldlos zahlen können.
Was kleinere Veranstaltungsunternehmen jedoch abschrecken könnte, sind die hohen Kosten der neuen Technik. Ein Grundstock an Mikrochipbändchen und die benötigte Zusatzausrüstung erfordern eine gewisse Grundinvestition. Daher werden auch schon Armbänder entwickelt, die gemietet werden können, womit das Kostenproblem geringer würde. www.wristmarketing.com

© Martina Berg - Fotolia.com
Vom 1. bis zum 9. Oktober wird Lüneburg Schauplatz der internationalen Streetart-Szene. Rund 35 weltweit renommierte Künstler werden das Stadtbild verändern und mit ihren Graffiti, Paste-Ups, Installationen oder Skulpturen eine breite öffentliche Diskussion auslösen. Rund 1.200 Studienanfänger werden sie darin mit Hilfe von selbst produzierten Videoclips unterstützen. Die neuen Studenten sollen bei der Aktion mit dem Namen «ARTotale» von Anfang an mitwirken. Sie bekommen die Aufgabe, unter der Anleitung von Experten Kurzfilme über die Straßenkunst zu drehen. Bewertet werden die Filme anschließend von einer Jury unter der Führung von Dieter Kosslick, dem Direktor der Filmfestspiele Berlin. Die Kooperation von Stadt und Universität ermöglicht den für Deutschland einzigartigen Studienbeginn. Der Kanzler und Vizepräsident der Leuphana Universität, Holm Keller, sagte, die Erstsemester lernten so gleich zu Beginn ihres Studiums, “dass ein Universitätsstudium an der Leuphana mehr von ihnen verlangt als ein enger Fachbachelor”. http://www.leuphana.de/artotale/artotale-portal.html

Foto: © James Steidl - Fotolia.com
Chorleiter dirigieren ihren Chor nicht bloß mit den Händen, sondern mit dem gesamten Körper. Zu diesem Schluss kommt Ragnhild Sandberg Jurström, Musikwissenschaftlerin der Universität Göteborg. Sie untersuchte durch Videoanalysen von sechs schwedischen Chören, wie Chorleiter und Sänger kommunizieren und sich aufeinander abstimmen. Dabei zeigte sich eine Verständigung, die auf vielen Ebenen gleichzeitig verläuft. “Die Ergebnisse können Chorleitern zur besseren Reflexion ihres Tuns verhelfen und geben Hinweise für Aspekte, die in der Ausbildung für diesen Beruf bisher wenig berücksichtigt wurden”, so die Forscherin.
Wenn auch die Notenblätter der Sänger die Grundlage für den Gesang darstellen, nutzen Chorleiter eine Vielzahl von Kanälen, um die Wiedergabe nach ihrer Vorstellung der Interpretation zu beeinflussen. “Neben den am häufigsten eingesetzten Handbewegungen geschieht das auch über andere Körpergesten, über Mimik, Klavierspiel, Sprache oder auch durch das eigene Mitsingen. Chorleiter präsentieren sich dabei häufig als eine Art Prototyp, den die Sänger nachahmen sollen”, so Sandberg Jurström. Die Kombination dieser Signale, die stark von der Persönlichkeit des Chorleiters abhänge, ähnle häufig einer für Außenstehende unbemerkbaren oder unverständlichen Geheimsprache. Weitere Informationen.

All's Well That Ends Well
„ALL’S WELL THAT ENDS WELL“ [ENDE GUT, ALLES GUT] von Shakespeare in der ‚absolut prächtigen und sehenswerten‘ (Daily Telegraph) Inszenierung von Marianne Elliott wird am 1. Oktober im National Theatre in London gefilmt und per Satellit in Kinos in Großbritannien und auf der ganzen Welt übertragen, darunter auch das Filmtheater Schauburg in Karlsruhe. ALL’S WELL ist die erste Übertragung einer Aufführung aus dem größten der drei Theater des National Theatres, dem Olivier Theatre, das sich durch einen fächerförmigen Zuschauerbereich und eine offene Bühne auszeichnet. Präsentiert wird die englische Originalfassung ohne Untertitel.
Shakespeares nicht allzu populäre Komödie bietet in der Inszenierung von Marianne Elliot urwüchsig-traditionelles Schauspiel Handwerk, inklusive perfekt besetzten Komödien Stereotypen, unterlegt mit feinem britischen Humor. www.schauburg.de

© Sony Pictures Releasing GmbH
Darauf haben die Fans des King of Pop schon lange gewartet und nun ist es endlich soweit: heute beginnt der weltweite Kartenvorverkauf für den Film ,,Michael Jackson´s This Is It”. Ab dem 28. Oktober wird das Werk nur zwei Wochen lang im Kino auf der großen Leinwand zu sehen sein. Der Film wird allen Jackson- und Musikliebhabern auf der ganzen Welt einen seltenen Einblick hinter die Kulissen gewähren. Gezeigt werden Bühnenprogramm-Entwicklung und Proben für die ausverkaufte Konzertserie des Künstlers, die in der Londoner 02 Arena hätte stattfinden sollen. Der Film umfasst zeitlich die Monate April bis Juni 2009, und wurde mit voller Unterstützung des Estate of Michael Jackson gedreht. www.thisisit-film.de
In folgenden Filmtheatern kommt der Film zur Aufführung:
- Berlin – Cinemaxx Potsdamer Platz
- München – Mathäser Filmpalast
- Hamburg – Cinemaxx Dammtor
- Köln – Cinedom
- Frankfurt – CineStar Metropolis
- Nürnberg – Cinecittá
- Münster – Cineplex
- Mainz – CineStar Filmpalast
- Karlsruhe – Filmpalast am ZKM
- Sulzbach -Kinopolis

Die New-Burlesque-Show “Black Flamingo” wurde um sechs Wochen verlängert. Das von der DEAG-Tochter ausgerichtete Event war ursprünglich nur bis 15. November geplant. Nun bleibt das Berliner Wintergarten Varieté bis 31. Dezember geöffnet. Über 12.000 abgesetzte und reservierte Tickets haben Vorstandsvorsitzenden Peter Schwenkow diese Entscheidung sich nicht schwer fallen lassen. Die rasante Handlung in „Black Flamingo“ dreht sich um eine burleske Truppe Anfang des 20. Jahrhunderts, die in Zeiten der Rezession den Gürtel enger schnallen sollte. Die Grundlagen der Burlesque gehen zurück ins England des 19. Jahrhundert. Damals bediente sich das Burlesk-Theater der Musik, der Comedy und des Tanzes, um die kulturellen Sitten der aristokratischen Elite zu karikieren. Die Kunstform des Burlesque entwickelte sich im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zur globalen Bewegung und schlug in Amerika und Europa ein wie eine Bombe. Tickets und weitere Informationen gibt es hier.

Roskilde-Festival
Die Roskilde Festival Charity Society vergibt in diesem Jahr erstmals den “World Music Award”. Damit wollen die Veranstalter des Roskilde Festivals Vereine und Organisationen auszeichnen, die sich für die Weiterentwicklung von lokalen Musik-Genres einsetzen und damit ein kulturelles Sprungbrett für Kinder und Jugendliche aus der Dritten Welt schaffen. Überreicht wird der mit 30.000 Euro dotierte Award am 1. November im Rahmen der in Kogenhagen stattfindenden Weltmusik-Messe WOMEX.
Überreicht wird der “World Music Award” von Kogenhagens Oberbürgermeisterin Ritt Bjerregaard. Es ist nicht möglich, sich selbst für die Auszeichnung vorzuschlagen, die Roskilde Festival Charity Society hat nach eigenen Angaben aber schon “einige aufregende Projekte” ins Auge gefasst.

Konferenz in Duisburg
Eine an der PH Ludwigsburg erstellte Projektarbeit zeigt, dass die deutschen Staatstheater das Web 2.0 bis heute kaum nutzen. Auf der stART.09, die am 24. und 25. September 2009 in der Duisburger Mercatorhalle stattfindet, diskutieren Experten über das Potenzial des Web 2.0 für den Kunst- und Kulturbereich. Während immer mehr Menschen das Web 2.0 für sich entdecken, halten sich die Kulturbetriebe noch zurück. Axel Kopp, Student am Institut für Kulturmanagement der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg, hat die Web 2.0-Aktivitäten von siebzehn deutschen Staatstheatern in der Sparte Schauspiel/Sprechtheater analysiert. „Die Potenziale der Web 2.0-Anwendungen wurden von den Einrichtungen bislang nicht erkannt“, lautet sein Fazit .Von den untersuchten Bühnen sind vier im Social Network Facebook vertreten und lediglich das Badische Staatstheater in Karlsruhe betreibt ein eigenes Blog. Auf Twitter ist bis jetzt noch keines der Theater vertreten. Der partizipative Charakter all dieser Anwendungen zeigt sich am Beispiel der Royal Opera, die ihre Fans auf Twitter dazu aufforderte, gemeinsam den Plot für eine neue Oper zu verfassen. Die Resonanz war gewaltig, die Zahl der Vorschläge war kaum noch überschaubar. Und auch die Zahl der Printmedien, die weltweit über dieses Projekt berichteten, war enorm. Für Frank Tentler zeigt dieses Beispiel, welche Möglichkeiten das Web 2.0 dem Kunst- und Kulturbereich bietet. „Innerhalb von wenigen Tagen konnte das Opernhaus eine Aufmerksamkeit erzielen, von der jeder Kulturbetrieb nur träumen kann“, ist der Sprecher der stART.09 vom Potenzial des Web 2.0 überzeugt.
„Mit der Konferenz wollen wir zeigen, wie Kunst- und Kulturbetriebe das Web 2.0 nutzen können“, nennt Tentler das Ziel der Konferenz, die dieses Jahr zum ersten Mal stattfindet. Über 50 Experten werden an den zwei Tagen in der Duisburger Mercatorhalle das Thema aus den verschiedensten Perspektiven beleuchten und dabei nicht nur Best-Practice-Beispiele präsentieren, sondern auch interessierten Kultureinrichtungen Hilfestellung bei den ersten Schritten in das Web 2.0 leisten. www.startconference.org